Dienstag, 27. Juli 2010

Flug und Zwischenstop


Hi Leute, vorab möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich es bis jetzt nicht geschafft habe den Blog zu aktualisieren. Wenn es um Internetverbindungen geht, bin ich hier wieder zurück in die Steinzeit gereist. Mehr dazu später.


Zu Erst möchte ich über den Flug und den Zwischenstop berichten. Die Flugroute war Frankfurt -> Bangkok -> Brisbane. Ich sollte um 21:15 Uhr in Frankfurt abfliegen um mich dann in Bangkok mit Marc – meinem Kommilitonen – zu treffen. Meine Mutter hat mich zum Flughafen gebracht (Danke hierfür) und hat dafür natürlich – wie Mütter das meistens tun – genug Zeit eingeplant. Wir waren also gegen 18:00 Uhr am Flughafen und mussten noch etwa eine Viertelstunde warten um meine Boardkarte zu bekommen und meine Koffer einzuchecken, da der Thai-Air-Schalter noch nichtmal geöffnet hatte. Als der Koffer dann verladen und alle Unterlagen abgeholt waren, verabschiedete ich mich von allen, die mitgekommen waren um mich zu verabschieden – Konni und Gerd – und begab mich in Richtung Check-In.

Dort angekommen, musste ich zu meinem Bestürzen feststellen, dass mein Handgepäck weder auf Größe noch Gewicht geprüft wurden. Auch später als ich ins Flugzeug eingestiegen bin gab es keine weiteren Kontrollen. Das ärgerte mich, weil ich genau drauf geachtet hatte wie viel mein Kram wiegt. Zusätzlich wurde mir noch offenbart, dass das Notebook nicht zum Handgepäck zählen würde. Wiedermal was gelernt. Damit im Hinterkopf werde ich versuchen, auf dem Rückweg die hier gekaufte Gitarre mit nach Hause zu nehmen. Hoffentlich klappt das. Der Flug selber war OK. Ich hatte ein wenig Angst, weil der Flieger nicht den frischesten Eindruck machte.
Jap, das ist Kreppband!!! Ich hab keine Ahnung ob es nur zur Zierde da hing, oder ob es wirklich eine tragende Rolle spielte. Auf jeden Fall wahr es ziemlich beunruhigend. Aber wenigstens war das Essen nicht schlecht. Es war auch gut, dass wir über Nacht geflogen sind. So konnte ich auf dem Flug schlafen und der Jetlag hat mich nicht ganz so hart erwischt.


Nach ca. 10 Stunden Flug und plus einer Stunde Verspätung erreichte ich Bangkok. Hier musste ich nun erstmal Marc finden. An irgendeinem Schalter erhielt ich die Info, dass sein Flug bereits gelandet sei. Ich machte mich also auf zum Infoschalter im Eingangsbereich des Flughafens, um ihn ausrufen zu lassen. Nachdem sich die freundlichen Damen hinter dem Tresen köstlich über seinen Namen amüsiert und mindestens zehnmal geübt hatten um ihn nicht komplett falsch auszusprechen, kam er dann doch halbwegs verständlich über die Lautsprechen. Wenige Sekunden später hatte er mich dann auch schon gefunden.

Im Flugzeug hatte er eine zukünftige Kommilitonin (Sandra) kennengelernt.


















Nun waren wir also zu dritt und verließen nach dem Zähneputzen den Flughafen. Wir nahmen ein Taxi um die Innenstadt zu erreichen und haben es wie durch ein Wunder überlebt. Verkehrsregeln scheinen die da nämlich nicht zu kennen. Dort wird auf einer vierspurigen Autobahn mal locker sechsspurig gefahren. Standstreifen? Fehlanzeige! Es wird gefahren wo Platz ist. Auch die Auf- und Abfahrten werden meist zweispurig benutzt. Dafür ist jeder etwas schneller unterwegs, um mit dem Pulk mithalten zu können. Man will ja nicht, dass einem jemand hintendrauf knallt.

In der Innenstadt selber ist jeder dein Freund. Man wird von allen Seiten angequatscht ob man nicht ein Taxi, ein T-Shirt, was zu Essen oder sogar einen gefälschten Ausweis braucht. Man kann fast alles kaufen. Leider kommt bei der drückenden, feuchten Hitze und dem Kloakengestank keine wirkliche Shoppingstimmung auf. Ich beschränkte mich also auf zwei T-Shirts, eine kleine Reisetasche und eine Flasche Wasser. Später haben wir uns dann in einem kleinen Kaffee direkt an der Khao San Road niedergelassen, ein kühles Bier getrunken und Karten gespielt.
Der Rückweg zum Flughafen war nicht weniger gefährlich und nervenaufreiben als der Hinweg. Die geübten Zickzacklinien des Taxis und der plötzliche Klimawechsel – draußen ca. 35°C und 70% Luftfeuchtigkeit, drinnen Klimaanlage – drückten schon ganz schön aufs Gemüt.

Dann ging es von einem erneuten Check-In in die nächste Wartehalle für den nächsten Flug. Diesmal hatten wir keine Verspätung und landeten nach etwa 9 Stunden Flugzeit auf dem International Airport Brisbane. Mein Koffer wurde einer besonderen Behandlung unterzogen. (Ich hab keine Ahnung warum sowas immer mir passiert. Sehe ich denn so verdächtig aus?) Zwei Hundekontrollen und einmal Aus- und wieder Einpacken später konnte ich mein Gepäck guten Gewissens mit ins Freie bringen. Marc und ich verabschiedeten uns von Sandra. Danach setzten wir unsere Reise in die Innenstadt von Brisbane mit dem Bus fort…

Samstag, 10. Juli 2010

Vorbereitung (bald geht's los)

Ich hab Angst.

Naja, nicht wirklich. Eigentlich freu ich mich schon. Am Montag geht es los und eigentlich ist noch nichts wirklich geklärt. Ich fühl mich ein bisschen, als würde ich kopfüber in einen See springen, von dem ich nicht weiß wie tief er ist.


Der Plan sieht folgendermaßen aus:
Erst werde ich mich mal am Frankfurter Flughafen ins Flugzeug setzen. Von da aus geht es mit einem Zehnstundenflug nach Bangkok. Dort treffe ich mich mit meinem Kommilitonen Marc, in dessen Auslandspläne ich mich einfach rein gedrängelt hatte. Das ist allerdings eine andere Geschichte. Hier werden wir nun einen zwölfstündigen Aufenthalt haben, bei dem wir uns ein wenig die Beine vertreten wollen. Der nächste Flug dauert dann nochmal ca. zehn Stunden und bringt uns hoffentlich heil nach Brisbane. Das liegt an der Ostküste Australiens im Staat Queensland.
Für den folgenden Aufenthalt
haben wir eigentlich nicht viel geplant. Den einzigen Auftrag den wir uns selbst auferlegt haben wird sein, für jeden eine Gitarre zu kaufen. Wir können unsere ja leider nicht mitnehmen.

Absteigen wollen wir in irgendeinem Backpacker Hostel oder so. Wir werden schon was finden. Wir haben dann ein paar Tage Zeit, bis es weiter nach Sippy Downs geht, dem Dorf der ausländischen Hochschule. Es liegt etwa 100 km nördlich von Brisbane, jedoch nur etwa 5 km vom Strand entfernt! :-)




















Die Hochschule die wir besuchen werden nennt sich USC (University of the Sunshine Coast). Angeblich sei der Name Programm. Da wir unser Ziel aber im australischen Winter erreichen, bin ich mir noch nicht ganz sicher ob ich lange, oder kurze Klamotten einpacken soll. Zumal ich nur 20 kg Gepäck und 7 kg Handgepäck mitnehmen darf.

Alles in Allem wird es bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

Dieser Blog soll so etwas wie ein öffentliches Tagebuch werden, in dem ich allen Interessierten über meine Erlebnisse berichten möchte. Er wird nicht regelmäßig erweitert, sondern immer wenn ich Zeit und Lust habe. Ich schätze, dass es am Anfang mehr zu schreiben geben wird als gegen Ende.

Zusätzlich möchte ich auch einige Bilder posten, damit Ihr euch ein Bild der Gegend machen könnt.

Anmerkungen, Kritik, Tips oder auch einfach nur Grüße könnt Ihr mir jederzeit per E-Mail schreiben. (thejibe@googlemail.com)

Und eins noch: Ich war in der Schule schon schlecht in Rechtschreibung. Vergebt mir daher bitte wenn ich es bis jetzt noch nicht kann und geht mir nicht mit Verbesserungen auf den Zünder ;-)